Wichtige Begriffe kurz erklärt:

Abblende
Langsames Schliessen der Blende, wodurch das Bild langsam bis zum Schwarz abdunkelt. Geeignet für Szenen- und Filmende. Gegenstück ist die Aufblende. Optische Auf- bzw. Abblende wird mit Hilfe der Objektivblende erzielt, elektronische Auf- oder Abblende.

Atmosphäre
Ist das permanente Eigengeräusch des Drehortes (Verkehrslärm in der Innenstadt, Menschen, die sich unterhalten).

Aufblende
Gegenstück zur Abblende, wobei sich hier die Blende langsam öffnet, das Bild erscheint aus dem Schwarz. Geeignet für Szenen- oder Filmanfang.

Digitalisieren
Die Konvertierung von analogen Signalen in digitale Signale. Dies kann sich auf Video und Audio beziehen. Die seh- und hörbaren Signale werden in computerverständliche Bits und Bytes verwandelt.

Dolly
Rollwagen, auf dem das Kamerastativ befestigt wird. Ermöglicht ruckfreie, weiche Kamerafahrten allerdings nur auf ebenem Grund. Im professionellen Bereich bietet das Dolly auch Platz für Kameramann/Assistent und wird oft auf eigens verlegten Schienen eingesetzt.

Gegenschuss
Zeigt das Motiv aus der entgegen gesetzten Richtung, um die vorherige Einstellung zu ergänzen.

Harter Schnitt
engl. "Assemble". Szenen, die sich direkt abwechseln, ohne durch Übergangseffekte verbunden zu sein. Dies ist der Normalfall im Film- und Fernsehbereich.

Kontinuität
Beim Drehen ist darauf zu achten, dass sich Beleuchtung, Requisiten und Kleidung der Darsteller in zusammengehörigen Einstellungen nicht ändern. Das ist wichtig, wenn Einstellungen nicht nacheinander gedreht werden können, sonst trägt der Darsteller zunächst eine Jacke, taucht aber in der nächsten Einstellung im Hemd auf.

Perspektive
Je nach Position der Kamera unterscheidet man folgende Hauptstandpunkte: Frosch-, Normal und Vogelperspektive. Als Normalperspektive wird ein Kamerastandpunkt in Augenhöhe bezeichnet, während die anderen darunter bzw. darüber liegen.

Rendern
Englische Bezeichnung für das Berechnen eines Bildes. Beim digitalen Schnitt am PC werden alle Filter, Bewegungen und Übergangseffekte nicht wie bisher von speziellen Schaltungen sofort erzeugt, sondern von der CPU berechnet. Dies ist vergleichsweise billig und sehr flexibel.

Subjektive Kamera
Die Kamera wird dabei so geführt, dass der Zuschauer dasselbe Bild sieht, wie es auch ein Darsteller sieht. Der Zuschauer erlebt.

Video
lateinisch: “ich sehe”.

Vorspann
Einleitungssequenz mit Texten, Musik und eventuell unterlegten Bildern, die Titel und Darsteller usw. nennen kann, vor allem aber animieren soll, sich das Video anzuschauen.

Weissabgleich
Einjustieren der Kameraelektronik auf die herrschende Farbtemperatur, um natürliche Farbwiedergabe zu erreichen. Der Weissabgleich kann automatisch mit dem Anschalten der Kamera erfolgen oder aber er muss vom Kameramann jedes Mal selbst vorgenommen werden.

Zwischenschnitt
Wird zwischen zwei Einstellungen gesetzt, um Bewegungssprünge zu vermeiden: Schauspieler kommt von links Zwischenschnitt Schauspieler frontal - Schauspieler kommt von rechts. Zwischenschnitte werden auch genutzt, um dem Zuschauer abrupte Handlungswechsel verständlicher zu machen.